Korsar

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Konzept-Kunst einer Korsarin

Korsaren leben außerhalb von Gesetz und Ordnung, unabhängig davon, ob sie sich auf festem Boden oder auf dem tückischem Deck eines schnelles Schiffs aufhalten. Auf jedem Schiff gilt das Wirt des Kapitäns als Gesetz und viele Seeleute halten sich an ihren eigenen Ehrenkodex. Um des Überlebens willen halten sich alle an den Kodex der Korsaren, auch wenn viele mit der einen oder anderen Einzelheit nicht einverstanden sind.

Die wichtigsten Punkte im Kodex sind absolute Loyalität gegenüber dem Kapitän (sowie die Bedingungen, unter denen eine Meuterei statthaft ist), gerechte Methoden zur Verteilung von Reichtümern (sowie die besten Zeitpunkte und Orte, um Reichtümer zu stehlen) und überdies ehrbare Methoden, um Meinungsverschiedenheiten aus dem Weg zu räumen (sowie die besten Methoden beim Schummeln in einem Duell). Landbewohner sind oft verwirrt über die Widersprüchlichkeiten dieses Kodexes. Unabhängig davon, wie ein Seemann seinen persönlichen Ehrenkodex definiert, verbünden sich Korsaren gegen gemeinsame Feinde und legen zu diesem Zweck alle Meinungsverschiedenheiten beiseite. Den Kodex pflegen die Korsaren seit Generationen, wobei sie die Traditionen, Aberglauben und Widersprüche von einer Generation an die nächste weitergegeben haben.

Die Korsaren haben ihre Freiheit dadurch behalten, dass sie lernten, in trügerischen Gewässern zu überleben und dort zu segeln, wohin ihnen die Istani nicht folgen wollten oder konnten. Ihre Flotten verbergen sich in der Nähe der gefährlichsten Abschnitte der elonischen Küste.

Geschichte[Bearbeiten]

Zum ersten Mal wurden die Korsaren im Jahre 324 n.E. durch die Historiker erwähnt. Im Jahre 712 n.E. kam es dann zum ersten großen Korsarenkrieg. Als Palawa Joko im Jahre 860 n.E. in Elona eindrang, waren die Korsaren willige Söldner, die sich entsprechend ihres Kodes nahmen, was sie wollten. Der zweite große Korsarenkrieg brach im Jahre 982 n.E. aus und fand erst im Jahre 1016 n.E. mit dem Sieg des Seeheern Matoha gegen Lady Glaives Armada sein Ende. Dabei festigte Istan seine Stellung als Seemacht.

Nach den beiden großen Korsarenkriegen, versetzten die Korsaren die Küstenbewohners von Elona in Angst und Schrecken. Sie machten in den unsicheren Gewässern, die durch plötzliche Stürme und Zyklone, verborgene Riffe und gefährliche Meeresgeschöpfe von sich Reden machten, Beute. Sie hatten ihre Basen entlang der Barbarenküste, Dajkah und dem Mehtani-Archipel. Nach dem Kataklysmus im Jahre 1071 n.E. besetzten viele Korsaren die verwüsteten Überreste von Orr und nutzen es als Unterschlupf. Sie verblieben dort bis zum Jahre 1219 n.E., als der Altdrache Zhaitan erwachte und Orr sich aus dem Meer erhob. Die meisten Korsaren wurden ein Opfer der riesigen Fluten. Ihre Leichen wurden sodann zu Untoten Dienern von Zhaitan.

Nachdem Palawa Joko Elona eroberte, waren es die Korsaren die das heutige Amnoon begründeten, indem sie Nomaden aus dem Wüsten-Hochland dort ansiedelten. Ein großer Tempel, der heute bekannt ist als Grabmal der Verlassenen, wurde in der Nähe von Amnoon gebaut, um einen der Begründer der Stadt zu verehren. Dennoch ging der Name dieses Korsaren ging jedoch über die Zeit verloren.

Im Jahre 1230 n.E. fingen einige Korsaren und andere Piraten an, in Löwenstein zu siedeln und bauten die mittlerweile getrocknete Stadt wieder auf. Dazu nutzten sie alte Schiffwracks und Treibholz.

Im Jahre 1330 n.E. tauchten die Korsaren wieder auf. Sie haben ein Stützpunkt an der Küste der Domäne Istan wo verschiedene Mannschaften sich treffen, um zu handeln. Einige Korsaren in der Region kollaborieren mit den Mondsicheln, um Mitglieder des Ordens der Sonnenspeere und andere Feinde, auf die ein Kopfgeld ausgesetzt ist, zu jagen. Einige von ihnen schlossen sich auch den Getreuen Palawa Jokos an um Palawadan gegen die aufkommenden Sonnenspeere zu verteidigen. Eine kleine Gruppe von Korsaren lebt in den Flüsternden Grotten in der Elon-Flusslande und trainiert dort Sandaale um deren Lager zu verteigen.

Typen[Bearbeiten]



Bekannte Mannschaften[Bearbeiten]

Bekannte Basen[Bearbeiten]