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Kristallwüste

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Kristallwüste
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Karte
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Die Kristallwüste ist eine weitestgehend aride Region, südlich der Flammenkamm-Berge. Die Wüste bildet einen Übergang zwischen den Kontinenten von Tyria und Elona. Man sagt, dass jedes einzelne Sandkorn der Wüste in Wahrheit ein kleiner Kristall sei, was der Region auch ihren Namen verleiht. Früher einmal lebte die Drachin Glint in einem einzelnen kristallenen Sandkorn, welches man nur betreten konnte, wenn man vorher den Aufstieg durchgeführt hat. Diesen konnte man am Fels der Weissagung erlangen.

Mindestens zwei Portale in die Nebel existierten in der Kristallwüste. Eines davon befand sich im Grab der Altehrwürdigen Könige und führte in die Halle der Helden. Das andere befand sich beim Schlund der Qual und führte in das Reich der Qual.

Über die letzten Jahrtausende haben viele Völker versucht, sich in der Wüste niederzulassen. Sei es aus Fluchtgründen oder um dem Aufstieg näherzukommen. Alle dieser ehemaligen Kulturen scheiterten bei ihren Vorhaben, haben aber Spuren in der trostlosen Wüste hinterlassen, welche, sofern sie noch nicht vom Sand begraben wurden, an ihr Scheitern erinnern.

Auch wenn die Wüste geographisch betrachtet eigentlich zu Tyria gehört, hat Palawa Joko Teile der Wüste für sein elonsiches Reich beansprucht. Genauer legen die Knochenwand, bzw. der Elon-Fluss die Grenze seines Reichs fest. Den Fluss hat Palawa Joko selbst umgeleitet, um Kourna und Vaabi auszuhungern und zur Kapitulation zu zwingen. Als Nebeneffekt entstand eine fruchtbare Schneise mitten durch die Wüste, in welcher man nun auch einige Pflanzen und Tiere finden kann.

Im Osten der Wüste befindet sich der Drachenbrand, welchen Kralkatorrik bei seiner Überquerung der Wüste hinterließ.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kristallwüste hat eine lange Geschichte. Vor langer Zeit war dieses Gebiet bekannt als das "Kristallmeer" und als eine von den Göttern bevorzugte Region. Im Kristallmeer soll es viele kleinere Inseln gegeben haben. Die Küste befand sich etwa dort, wo heute das Ödland ist.

Als die Menschen in Tyria erschienen und nach und nach alle anderen Völker vertrieben, mussten sich die Vergessenen in dieses Meer zurückziehen und dort fortan ihr Überleben sichern. Es dauerte nicht lange, bis die Margoniter, ein Seefahrervolk, das Kristallmeer besegelte. Auch Hinweise auf Luxon-Seefahrer, welche vor ca. 1000 Jahren dort gewesen sein sollen, wurden gefunden. Auch wenn die Anwesenheit der Luxon im Kristallmeer historisch nicht belegt ist, so ist die Anwesenheit der Margoniter gewiss. Diese haben nämlich riesige Türme aus Schiffsteilen hinterlassen, welche sie damals in dem Glauben erbauten, so den Aufstieg zu schaffen und zu den Göttern zu gelangen.

Die Margoniter, ihrem Gott Abaddon treu ergeben, waren erzürnt, als die anderen Götter den Menschen die Magie nahmen, welche sie zuvor von Abaddon erhalten hatten. Es kam immer häufiger zu Konflikten zwischen dem Seefahrervolk und den Vergessenen, welche allen sechs Göttern ergeben waren. Als die Margoniter loszogen und die heiligen Götterstatuen des Tempels der Sechs Götter entweihten, kam es zum Krieg. Dieser Krieg betraf aber nicht nur Vergessene und Margoniter, sondern Abaddon und die anderen Götter selbst. Abaddon und die Margoniter verloren den Krieg und wurden ins Reich der Qual verbannt. Man geht davon aus, dass die Götter den Schlund der Qual aus diesem Grund erschufen. Nachdem sie Abaddon eingesperrt hatten, verließen die Götter Tyria, was auch als der Exodus der Götter bekannt ist.

Die Verbannung Abaddons, des Gottes des Wassers, hatte drastische Folgen für das Kristallmeer. Rapide trocknete das Gebiet aus und eine Wüste bildete sich, welche nun eine Landbrücke zwischen Tyria und Elona bildete. Während der nördliche Teil nur aus trockenen Dünen bestand, bildete sich um den Schlund der Qual herum eine schwefelige, giftige Einöde, welche aus als das Ödland bekannt wurde.

Obwohl das Land kaum Aussichten auf Leben bzw. Überleben bot, pilgerten, verteilt über das nächste Jahrtausend, viele Gruppen in die Wüste. Alle hatten das Ziel, wie einst die Margoniter mit ihren Türmen, den Aufstieg zu erlangen. Die meisten dieser Völker, wie die Sucher, wurden von der Wüste und deren Gefahren dahingerafft und gerieten schnell in Vergessenheit. Größere Unternehmungen wie die Altehrwürdige Dynastie, welche eine riesige Grabstätte errichteten oder die Große Pilgerreise des Turai Ossa sind zwar bis heute gut dokumentiert, waren aber ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt.

Turai Ossa, welcher gerade Palawa Joko besiegte und als Held Elonas in die Geschichte einging, hielt sich für den in den Flammensucher-Prophezeiungen genannten Flammensucher und führte sein Volk über das Ödland in die Wüste. Sie erbauten gewaltige Monumente, um die Aufmerksamkeit der Götter zu erregen, erlagen aber am Ende den Angriffen der Vergessenen, den Gefahren der Wüste und dem Unfrieden unter sich selbst.

Im Jahre 1072 n.E. erreichte eine Gruppe von Helden aus Ascalon die Wüste, welche die tatsächlichen Flammensucher aus Glints Prophezeiung sein sollten. Mithilfe der ruhelosen Geister von Turais Gefolge schafften sie es, die Prüfungen des Aufstiegs zu absolvieren und schließlich die Mursaat zu besiegen.

Im Jahr 1075 n.E. regte sich Abaddon im Reich der Qual. Während der Anfänge der drohenden Finsternis, schaffte er es, Teile der nördlichen Wüste, darunter auch das Grab der altehrwürdigen Könige, in Finsternis zu hüllen und mit Qual-Kreaturen zu besetzen. Als Abaddon kurze Zeit später von Kormir und den Sonnenspeeren endgültig besiegt wurde, kehrte vorerst Ruhe in der Wüste ein.

Im Jahr 1135 n.E. führte der wiedererstarkte Palawa Joko erneut einen Angriff gegen die Provinzen Elonas aus. Dazu leitete er den Elon-Fluss um und nahm Kourna und Vaabi somit ihr fruchtbares Land und damit auch die Nahrungsquelle. Beide Provinzen kapitulierten kurz darauf. Der Elon-Fluss floss nun mitten durch die Kristallwüste und schuf dort eine fruchtbare Schneise, in welcher inzwischen viele Tiere und Pflanzen beheimatet sind.

Jüngere Geschichte[Bearbeiten]

Palawa Joko eroberte nach und nach den gesamten elonischen Kontinent und war nach der Festigung seines neuen Reiches, daran interessiert, dieses weiter auszubauen. Die Menschen Tyrias waren sich der großen Bedrohung bewusst und sperrten die Reiserouten in die Wüste. Sie nahmen vorerst weiter elonische Flüchtlinge aus dem Süden auf, als der Flüchtlingsstrom aber vor ca. 150 Jahren abrupt stoppte, endete auch der Kontakt nach Süden und das Wissen über dortige Geschehnisse. Der Orden der Gerüchte soll zwar weiterhin Wege gefunden haben in die Wüste zu gelangen, und auch die Abtei Durmand soll einige Expeditionen in die Wüste unternommen haben, jedoch erfuhren Außenstehende recht wenig über das Schicksals der restlichen Bewohner Elonas.

Diese haben sich in der Gegend um Amnoon niedergelassen und dort eine Freie Stadt errichtet. Da Palawa Joko und seine Diener in der nächsten Zeit in andere Konflikte gerieten, waren die Menschen dort auch vorerst sicher.

Nach der Auferstehung von Orr im Jahr 1219 n.E. und dem Erwachen des Alt-Drachen Zhaitan, soll es zu einigen Konflikten zwischen den Erweckten und den Auferstandenen, welche nach und nach an den Ufern des Elon-Flusses angeschwemmt wurden, gekommen sein. Als Kralkatorrik im Jahr 1320 n.E. erwachte, zog er ebenfalls nach Süden in die Wüste und hinterließ dort den Drachenbrand. Lange Zeit kämpften die Diener Jokos gegen die Gebrandmarkten, bis sich einige Zeit später eine dritte Macht in der Wüste erhob.

Balthasar, Gott des Krieges und des Feuers, zog in die Wüste um den Alt-Drachen Kralkatorrik zu töten und seine Magie zu absorbieren. Er hatte bereits die Magie eines ganzen Blutsteins aufgenommen und daher die nötigen Ressourcen für den Krieg. Zuerst traf er ein Abkommen mit Palawa Joko und entwickelte mit diesem zusammen die Geschmiedeten, welche Balthasar als Armee dienen sollten. Allerdings brach Balthasar die Vereinbarung und sperrte Palawa nach Fertigstellung seiner Armee in das Reich der Verlorenen. Palawas hohe Offiziere, die Marschalle, mussten, ohne zu wissen was los war, das Reich nun unter Kontrolle halten, während die Geschmiedeten und die Gebrandmarkten gleichzeitig erstarkten.

Es kam zur großen Schlacht am Basar von Kodash, welche zwischen Erweckten, Gebrandmarkten und Geschmiedeten ausgetragen wurde und später im Tod Balthasars endete. Die ausströmende Magie wurde teils von Aurene, teils von Kralkatorrik absorbiert. Kralkatorrik brandmarkte in der Folge dessen noch einige Teile der Kristallwüste, bevor er weiter nach Süden, in Richtung Kourna flog.

Erforschbare Gebiete[Bearbeiten]

Alle Gebiete sind für Stufe 80 ausgelegt.

Geographisch
Nur Spielmechanisch