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Insel Istan

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Insel Istan
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Die Insel Istan liegt im Südwesten von Elona und gilt als einer der ersten Orte, welcher von den Menschen bewohnt wurde, nachdem diese auf Tyria erschienen sind. Die Altehrwürdigen Könige haben einst Fahranur, die Erste Stadt errichtet, von wo aus sie über Elona herrschten, bis die Dynastie durch die Skarabäen-Seuche ihr Ende fand. Auch der Orden der Sonnenspeere hatte sein Hauptquartier stets auf Istan. Im Westen der Insel, welcher mittlerweile von dichtem Dschungel und Sumpfgebiet bedeckt ist, lassen sich noch immer die Ruinen der alten Sonnenspeer-Gruft und auch die Überreste Fahranurs finden. Der Osten der Insel ist von einer Mischung aus Flachland und Klippen geprägt. Hier befinden sich auch die meisten der Häfen, da die Überfahrt auf das elonische Festland von hier aus am kürzesten ist.

Geschichte[Bearbeiten]

Istan war der erste Ort Elonas, und nach Cantha der zweite Ort überhaupt, welcher von Menschen besiedelt wurde. Mit dem Bau von Fahranur und der Krönung des ersten Königs, begann das Zeitalter der Altehrwürdigen Dynastie. Schnell breiteten sich die Menschen auch auf dem Festland aus, jedoch war Istan weiterhin das Zentrum des Königreichs. Als im Jahr 452 n.E. plötzlich die Skarabäen-Seuche in Fahranur ausbrach, hatte dies drastische Folgen für die Bevölkerung Elonas. Istan war am schlimmsten von der Seuche betroffen und unzählige Bewohner starben. Durch eine Massenflucht auf das Festland und Schlepper, welche gegen Entgelt auch erkrankte Bürger beförderten, breitete sich die Seuche rasend schnell auf dem gesamten Kontinent aus. Die Seuche beendete die Altehrwürdige Dynastie, da sie die Königsfamilie und die gesamte auf Istan verbliebene Bevölkerung auslöschte. Einige Sonnenspeere hielten sich noch einige Jahre in den Grüften im Südwesten, jedoch erlagen auch sie bald der Seuche, oder flohen, sodass Istan bald vollends verlassen war.

Erst im Jahr 520 n.E. kamen wieder erste Siedler nach Istan und bebauten es neu. Fahranur und die Sonnenspeer-Gruft waren bereits vom Dschungel verschlungen und obwohl die Siedler von deren Existenz wussten, wurden die Ruinen nicht wieder neu bewohnt. Stattdessen konzentrierten sich die Siedlungen im Osten, wo eine neue große Hafenstadt, Kamadan, errichtet wurde. Die Sonnenspeere bauten eine neue Große Halle und leben kam langsam auf die Insel zurück.

Nach der Unabhängigkeit der drei Provinzen im Jahr 640 n.E. entdeckten immer mehr Kriminelle Gefallen am Meer und die ersten Korsaren-Crews entstanden. Die Korsaren wurden immer dreister und plünderten küstennahe Dörfer und Siedlungen auf Istan und auch in Kourna. Im Jahr 712 n.E. begann dann der Erste Korsaren-Krieg, als sich einige Crews zusammenrotteten und die istanische Regierung mit aller Härte gegen diese vorging.

860 n.E. kam es zu Palawa Jokos großem Feldzug durch Elona. Auch wenn Istan weitestgehend verschont blieb, entsandte man aufgrund des Bündnisses mit den anderen Provinzen dennoch Truppen und war dementsprechend dennoch involviert. Nachdem Turai Ossa den Lich in der Schlacht von Jahai bezwang und den Kontinent rettete, erkannten alle drei Provinzen Turai als König an, setzten diesen aber bereits im Jahr 874 n.E. wieder ab.

982 n.E. begann der Zweite Korsaren-Krieg, welcher erst im Jahr 1016 n.E. durch Seemarschall Matohas Sieg über Lady Glaives Flotte endete. Während des Krieges wurden beinahe alle Ressourcen in den Schiffsbau verwendet, weshalb die Istani nach dem Krieg eine gewaltige Flotte aufweisen konnten, für welche sie noch lange Zeit als gewaltigste Seemacht bekannt und gefürchtet waren. Auch einem weiteren Korsaren-Krieg wollte man damit vorbeugen.

Im Jahr 1075 n.E. betrat die damalige Speermarschall Kormir die mittlerweile verbotene Stadt Fahranur. Dort aktivierte sie versehentlich das Apokryphum, was die prophezeite Finsternis einleitete. Gleichzeitig plante die derzeitige Kriegsherrin Varesh aus Kourna sich mit den Korsaren zu verbünden und Istan einzunehmen. Die Sonnenspeere sammelten jedoch schnell Beweise für einen bevorstehenden Verrat durch Varesh und konfrontierten diese in einem Tribunal auf istanischem Boden. Das Tribunal endete mit einer Kriegserklärung Kormirs, welche auch den derzeitigen Clanmarschall Istans, Suhl, überzeugen konnte, für ihre Sache einzustehen.

Die Sonnenspeere und die istanische Flotte zogen gemeinsam nach Gandara wo sie jedoch von Vareshs Qual-Kreaturen besiegt wurden. Kormir wurde gefangen genommen und die Sonnenspeere verstreut. Die Istani fürchteten nun einen kriegerischen Gegenschlag Vareshs, welche allerdings erst nach Vaabi zog und Istan vorerst verschont ließ. Da Abaddon rechtzeitig besiegt wurde und Kormir zum Gott aufstieg, war Istan damit wieder sicher.

1175 n.E. schaffte es der wiedererstarkte Palawa Joko, Istan einzunehmen, nachdem dieser bereits die anderen beiden Provinzen Elonas kontrollierte. Auch wenn die Sonnenspeere erbitterten Widerstand leisteten, schaffte es Joko einige unter ihnen zu bestechen. Durch den Verrat in den eigenen Reihen wurden auch die Sonnenspeere schließlich besiegt und die Provinz ging in Palawa Jokos Besitz über. Die große Hafenstadt Kamadan benannte er in Palawadan um. Darüber hinaus baute er auch hier eine Knochenwand, welche sein Reich von den Dschungelgebieten im Westen trennte, die Joko vorerst nicht für sich beanspruchte.

Im Jahr 1330 n.E. suchte Palawa Joko in der verlassenen Stadt Fahranur nach Informationen über die Skarabäen-Seuche, welche die Stadt einst heimgesucht hat. Er hatte vor diese erneut über Elona und später auch über Tyria loszulassen, um sein Reich über beide Kontinente auszubauen. Die Drachenwacht schaffte es jedoch rechtzeitig Joko in Gandara zu stellen. Nachdem der Lich besiegt war, wurde er von Aurene gefressen, um seine Wiederauferstehung zu verhindern und ihn endgültig zu besiegen.

Erforschbare Gebiete[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  • Die Spielmechanik betrachtet die Insel Istan als Teil der Kristallwüste.