Das Große Feuer

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Das Große Feuer war ein Ereignis, welches im Jahre 1070 NE stattfand und die entscheidende Wendung im Kampf zwischen Charr und Ascaloniern herbeiführte. Der damalige Charr-Schamane Bonfaaz Brandpelz beschwörte einen brennenden Kristallregen, welcher damals auf sämtliche Siedlungen der Menschen, dazu auch die Stadt Ascalon und den Nordwall, herabregnete. Der Kessel des Großen Feuers, welchen Bonfaaz benutzte, steht noch immer am Eisenkopf-See.

Die Zerstörung durch die Kristalle war enorm. Von den nördlichen Städten des ascalonischen Königreichs, bis hin zu den Flammenkamm-Bergen im Süden und den Vorläufern der Zittergipfel-Gebirge im Westen, veränderte sich die Landschaft völlig. Die einst großen und belebten Wälder, die ertragreichen Felder, sowie die vielen Flüsse und kleineren Seen und Bäche waren einmal. Ein von Kratern durchzogenes Ödland, voller Ruinen einstiger Dörfer und Siedlungen, ist geblieben. Die Flüsse und Seen sind ausgetrocknet oder zu Teertümpeln verkommen. Die Wälder sind größtenteils abgebrannt und die meisten Pflanzen und Tiere sind durch das Große Feuer selbst oder dessen Folgen gestorben. Nur wenige robuste Spezies, wie die Verschlinger, konnten den jetzigen Bedingungen noch standhalten.

Auch die Ascalonier hatten viele Opfer zu beklagen und die harten Lebensbedingungen machten ihnen zusätzlich zu schaffen, sodass es nur eine Frage der Zeit war, bis die Charr den Nordwall durchbrechen konnten und König Adelbern sich irgendwann gezwungen sah, das Feindfeuer zu beschwören.

Einige Überbleibsel des Großen Feuers kann man noch heute in Ascalon betrachten. Zum einen der oben genannte Kessel, zum anderen aber auch noch einige der großen Kristalle, wie den Sengenden Kristall in den Pockennarbenschründen, oder die Scherben des Krieges.

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