Ascalon

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Ascalon
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Ascalon, für die Menschen einst auch Königreich Ascalon, ist eine Region im Osten Tyrias, welche besonders als Austragungsort des seit Jahrhunderten währenden Mensch-Charr-Konflikts bekannt ist. Seither ist das Land von Krieg und anderen Katastrophen magischen Ursprungs geplagt. Das Große Feuer, das Feindfeuer und der Drachenbrand haben das grüne, fruchtbare Land über die Jahre gezeichnet und ihre Narben in der Landschaft hinterlassen.

Heutzutage hat die Eisen-Legion große Teile der Region für sich beansprucht, jedoch können die Menschen von Ebonfalke im Süden, aufgrund des Friedensvertrags neben den Charr koexistieren. Weitere Völker Ascalons sind die Grawle, welche schon seit langer Zeit im Königreich beheimatet sind, sowie die erst seit kurzem von den Flammenkamm-Bergen nach Westen ziehenden Oger.

Der Einfluss der industriell arbeitenden Charr auf das Land ist groß. Große Steinbrüche und gerodete Waldgebiete zieren besonders in der Gegend um das Diessa-Plateau die Landschaft. In den alten Ruinen des Königreichs, besonders in dem Bereichen um den Nordwall, trifft man hingegen auf Unmengen Ascalonischer Geister. Die Gebrandmarkten findet man in den östlichen Gegenden Ascalons im Drachenbrand und im Norden hat die Flammen-Legion die Kontrolle über die meisten Gebiete.

Geschichte[Bearbeiten]

Ascalon trägt eine lange Geschichte voller Kriege und anderer Konflikte. Die Vergessenen waren das erste bekannte Volk, von dem man weiß, dass sie Ascalon bewohnten, bevor sie um das Jahr 100 V.E. von den Charr vertrieben wurden. Die Charr blieben jedoch nicht lange in Ascalon, da ein neues Volk auf Tyria erschien und sich rasend schnell nach Osten und Norden ausbreiteten. Trotz ihrer physischen Überlegenheit wurden die Charr von den Menschen langsam nach Norden, in die Region um die jetzige Heimat der Blut-Legion, vertrieben. Die Menschen begannen Ascalon zu einem der drei großen Königreiche Tyrias zu entwickeln und es großflächig zu besiedeln. Zum Schutz vor den Charr bauten sie den Nordwall, eine riesige Mauer, welche vom Zittergipfel-Gebirge bis zu den Flammenkamm-Bergen reichte und das Land so in einen nördlichen und einen südlichen Teil spaltete. Auch wenn die Menschen vorerst nur den südlichen Teil bewohnten, bauten sie später auch nördlich des Walls Siedlungen und Städte, da die Charr ihre Angriffe aufgrund interner Konflikte für einige Zeit stoppten. Gegen Ende des dritten Gildenkriegs wendete sich das Blatt jedoch, als die Charr das Große Feuer beschworen und es so schafften den Nordwall entscheidend zu schädigen.

Das Große Feuer traf das Königreich hart. Riesige Kristalle regneten vom Himmel herab und sollten die einst blühende und fruchtbare Landschaft in ein tristes Ödland verwandeln. Die blühenden Wiesen und grünen Wälder waren vollständig abgebrannt. Die klaren Bäche und Flüsse sind zu Teertümpeln verkommen und die einst sorglosen Bewohner Ascalons kämpften nun um ihr Überleben. Dennoch gelang es den Menschen vorerst das Land südlich des Walls zu halten.

Die Charr brauchten nicht lange, um einen Weg zu finden, den stark beschädigten Wall zu überqueren und fanden auch irgendwo im Westen des Reichs einen Weg. Nach einigen Schlachten südlich des Walls, welche auch die ehemalige Hauptstadt Rin betrafen, kam es zu einer Teilung der Bevölkerung Ascalons. König Adelbern wollte weiter standhaft bleiben und sich gegen die Charr wehren. Sein Sohn Rurik sah dieses Vorgehen jedoch als zwecklos an und floh stattdessen mit vielen anderen Ascaloniern nach Kryta. Auch wenn Rurik die Reise über die Zittergipfel nicht überlebte, schafften es viele Ascalonier nach Kryta, wo sie die Siedlung Ascalon gründeten. Auch Rurikstadt wird hauptsächlich von ehemaligen Ascaloniern bewohnt.

Dreißig weitere Jahre hielt Adelbern den Charr stand. Als diese schließlich vor den Toren der Stadt Ascalon, der letzten Bastion, standen, waren die Ascalonier geschlagen. Adelbern gab nicht auf und nutzte sein magisches Schwert Magdaer um das Feindfeuer zu beschwören, welches jeden Charr in einem enormen Umkreis tötete. Die übrig gebliebenen Menschen wurden durch das Feindfeuer ebenfalls getötet, jedoch wurden sie als Geister an den Ort gebunden. In dem Moment kurz vor ihrem Tod gefangen, beschützen sie das Land bis in alle Ewigkeit vor jeglichen Eindringlingen. Es ist nicht möglich sie zu töten, da sie, wenn man ihre plasmatischen Körper zerstört, nach kurzer Zeit wieder erscheinen.

In den folgenden zwei Jahrhunderten erholte sich das Land von dem Kampf, obwohl noch immer Ruinen des Königreichs an die vergangenen Ereignisse erinnern. Weit im Süden, an den Hängen der Flammenkamm-Berge befindet sich die Festung Ebonfalke, die letzte Zuflucht der ascalonischen Nachfahren, während auf den Ruinen von Rin, ehemalige Hauptstadt der Menschen, die Eisen-Legion die Schwarze Zitadelle errichtet hat.

Im Jahr 1320 n.E. erwachte der Alt-Drache Kralkatorrik in der Heimat der Blut-Legion und schuf bei seinem Flug südwärts den Drachenbrand, welcher eine Schneise des Todes in den westlichen Teil Ascalons brannte. Alle vom Brand erwischten Lebewesen wurden zu gebrandmarkten Dienern des Alt-Drachen. Die Landschaft selbst wurde ebenfalls durch die Drachen-Verderbnis in Kristall eingeschlossen. Die Drachendiener wurden schnell zum Problem für die Charr, sowie für die Menschen, was zu einem noch nie dagewesenen Ereignis führte. Im Jahr 1325 n.E. kam es zu einem Friedensvertrag zwischen den beiden Völkern, welcher bis heute bestand hat.

Erforschbare Gebiete[Bearbeiten]

Verlies Katakomben von Ascalon (Stufe 30-35)
Verlies Flammenzitadelle (Stufe 70-75)

Städte[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]