Schamanenkaste

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Die Schamanenkaste der Charr zog sich früher einmal durch alle Legionen, war aber hauptsächlich in der Flammen-Legion vertreten. Schamanen der Charr sind mächtige Magier und bildeten lange Zeit die obersten Ränge innerhalb der Legionen. Mittlerweile sind nur noch wenige von ihnen außerhalb der Flammen-Legion bekannt. Sie gelten innerhalb der Charr-Gesellschaft als Außenseiter und werden nur wegen ihrer Stärke als Zauberwirker geduldet.

In der Flammen-Legion werden die Schamanen weiterhin verehrt und als oberste Entscheider eingesetzt. Sie entwickeln auf Magie basierende Zauber und Angriffstechniken und konstruieren auch die mächtigen Flammen-Abbilder.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 870 n.E. stieß der Brand-Trupp bei einer Expedition des Hrangmer auf die Titanen und sah diese mächtigen Kreaturen von nun an als Gottheiten an. Die Titanen gaben den Charr im Gegenzug mächtige Magie, mit welcher diese in der Lage waren die Menschen, von denen sie aus ihren Ländern in Ascalon vertrieben wurden, wieder zu bekämpfen.

Einige Charr, darunter auch Bathea Unheilsbotin, wehrten sich bereits zu Beginn gegen die Schamanenkaste, da sie die konservative Ansicht vertraten, die Charr brauchen keine Götter. Bathea rief eine Untergrundbewegung ins Leben, um gegen die Schamanenkaste zu rebellieren. Die Rebellen verloren den Kampf und Bathea Unheilsbotin wurde den Titanen geopfert um ein Exempel zu statuieren. Seither verbietet die Flammen-Legion auch den Frauen das Kämpfen, da sie das Geschlecht als Ursache für Batheas Verrat ansah.

Zweihundert Jahre später hatten die Charr bereits große Teile ihrer ehemaligen Heimat von den Ascaloniern zurückerobert. Als sie bis zum Nordwall vorgedrungen waren, nutzten sie den Kessel des Großen Feuers und beschworen das Große Feuer, um auch diese mächtige, steinerne Barriere zu durchbrechen. Bonfaaz Brandpelz war der Name des Schamanen, welcher die Invasion auf Ascalon anführte. Es gelang ihm dabei sogar kurzzeitig Rin, die Hauptstadt des ascalonischen Königreichs zu erobern.

Nachdem es der Glänzenden Klinge kurze Zeit später gelang, die Titanen zu besiegen, herrschte vorerst Chaos in den Reihen der Schamanen, bis sie sich auf die Suche nach neuen Göttern machten. Diese fanden sie vermeintlich in den Zerstörern, welche 1078 n.E., mit dem Erwachen des Großen Zerstörers, an der Oberfläche erschienen. Der Tod der Titanen zeigte jedoch vielen Charr, dass Götter keineswegs unsterblich sind und so wurde erneut in Frage gestellt, ob sich das Volk der Charr einer anderen, fehlbaren Spezies unterstellen soll. Brandor Grimmflamm und der Grimm-Trupp waren mitunter die ersten Charr, welche sich öffentlich gegen die Schamanenkaste richteten und eine Art Opposition bildeten. Um Hierophant Brandseele, den damaligen Anführer der Schamanenkaste zu stürzen, griff der Grimm-Trupp dabei auf ein unkonventionelles Mittel zurück. Er verbündete sich mit der Ebon-Vorhut, also mit den Menschen. Während des Kampfes gegen den Hierophanten ließ dieser einige Zerstörer frei, welche sofort begannen alles anzugreifen, was sie wahrnahmen. Da sie auch Brandseele angriffen und später vom Grimm-Trupp und der Ebon-Vorhut besiegt werden konnten, nutzte Brandor den Moment des Sieges für eine beeindruckende Ansprache, in welcher er den anwesenden Charr nochmals deutlich machte, dass ihr Volk keiner Götter bedarf.

Mit der Zeit verlor die Schamanenkaste immer mehr an Einfluss, was schließlich dazu führte, dass Kalla Flammenklinge 1116 n.E. die Charr-Rebellion anführte, welche zum Untergang der Kaste führte. Auf den Ebenen von Golghein bezwang sie, zusammen mit einer riesigen Armee, die Schamanenkaste und wurde so später zum Sinnbild der Unabhängigkeit der Legionen.

Seither gibt es nur noch in den Reihen der Flammen-Legion eine Schamanenkaste, welche mit eiserner Hand regiert.

Galerie[Bearbeiten]

Konzeptkunst