Prinz Rurik

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Prinz Rurik war als Sohn von König Adelbern der ehemalige Thronfolger des Königreichs Ascalon. Aufgrund der Tatsache, dass sein Vater kein royales Blut besaß, und stattdessen aufgrund seiner Verdienste im dritten Gildenkrieg zum König gewählt wurde, sollte Rurik später Lady Althea, Tochter von Herzog Barradin, welcher der rechtmäßige Thronfolger gewesen wäre, heiraten, um so die royale Blutlinie, welche seit König Doric besteht, zu erhalten. Rurik war Mitglied der Auserwählten von Ascalon und trug das magische Schwert Sohothin.

Rurik war ein guter Kämpfer, welcher voller Tatendrang und Heimatliebe gegen die Charr vorging, welche nach dem Großen Feuer drohten, das Königreich zu überrennen. Entgegen der Ansichten seines Vaters, war Rurik auch bereit sich von den Krytanern im Kampf gegen die Charr unterstützen zu lassen. Auch plante er mehrere Vorstöße nördlich des Nordwalls, welche sein Vater für zu risikolastig ansah, um dort Männer hinzuschicken. Rurik war auch Anführer der Elite-Einheit der Ascalon-Vorhut, welche häufiger gefährliche Operationen in Charr-Territorium durchführte.

Als das Königreich mit der Ermordung von Lady Althea und der Eroberung der damaligen Hauptstadt Rin durch die Charr zu wanken begann, war es Rurik, welcher mithilfe der Flammenzepter-Magier und des legendären Horns Sturmrufer, die Kontrolle über die Hauptstadt zurückerlangen konnte. Des Weiteren gelang es ihm sogar den damaligen Anführer der Charr, Bonfaaz Brandpelz, zu töten. Adelbern deutete die Rückeroberung Rins und das Aktivieren von Sturmrufer als großen Triumph und als Zeichen für den vermeintlich baldigen Sieg gegen die Charr. Rurik hielt diese Ansichten für töricht und kritisierte den König daraufhin öffentlich. Adelbern, welcher nun in eine schwierige politische Situation geraten ist und um seine Autorität fürchtete, blieb nichts anderes übrig, als seinen Sohn unguten Gewissens aus dem Königreich zu verbannen. Rurik wandte sich daraufhin an das Volk und erklärte, dass er das Angebot der Krytaner annehme und über die Zittergipfel nach Kryta fliehen würde. Er ließ es jedem Bürger Ascalons frei, ihm zu folgen und organisierte die Reise, an welcher erstaunlich viele Bewohner teilnehmen sollten.

In den Zittergipfeln herrschte momentan Bürgerkrieg zwischen den Zwergen von Deldrimor und dem Steingipfel, was die Reise enorm erschwerte. Die Deldrimor-Zwerge unter der Führung von König Jalis Eisenhammer hatten kein Problem damit, die Menschen passieren zu lassen und boten sogar ihre Unterstützung an. Der Steingipfel kontrollierte jedoch beinahe alle wichtigen Stützpunkte entlang des Gebirgspasses, somit auch das Frosttor, welches er nicht kampflos aufgeben würde. Als es die Ascalonier geschafft haben, den Steingipfel an den entscheidenden Stellen zu bezwingen und das Frosttor zu öffnen, entfachten sie den Zorn Dagnar Steinhaupts, dem Anführer der Steingipfel-Zwerge. Dieser trat eine Lawine los, welche Rurik unter sich begrub und die ascalonischen Flüchtlinge dazu zwang, ohne ihren Prinzen weiterzureisen. Dagnar selbst führte kurz daraufhin die Exekution des wehrlosen Prinzen durch.

Einige Zeit später, nachdem das Tor von Komalie geöffnet wurde, benutzte Wesir Khilbron seine Fähigkeiten als Lich dazu, Prinz Rurik in untoter Form zu reanimieren und ihn als Waffe gegen die Glänzende Klinge einzusetzen. Die Glänzende Klinge bezwang den Prinzen jedoch und schaffte es das Tor erneut zu schließen. Die darauffolgende Eruption von Abaddons Maul begrub den Leichnam des Prinzen, mitsamt seines Schwertes unter einer Schicht von Gestein.

Siehe auch[Bearbeiten]

GuildWiki-Icon.png Das GuildWiki hat einen Artikel über Prinz Rurik.