Ruinen von Orr

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Ruinen von Orr
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Orr war eines der drei großen Königreiche der Menschen auf dem Kontinent Tyria. Es befindet sich auf einer Halbinsel westlich der Kristallwüste. Das Königreich, genauer dessen Hauptstadt Arah, war bis zum Exodus im Jahr 0 n.E. der Sitz der alten Götter. Die Orrianer sahen ihr Königreich immer als einen von den Göttern gesegneten Ort, mehrere Tragödien in jüngster Vergangenheit formten das einst prachtvolle und wohlhabende Reich jedoch zu einem trostlosen, gefährlichen Ort, welcher vielen nur noch als Ruinen von Orr ein Begriff ist. Orr lag fast 150 Jahre versunken im Meer des Leids.

Die alten Tempel und Kathedralen welche zu Ehren der Götter errichtet wurden, lassen mittlerweile nur noch erahnen, welche Pracht das Königreich einst besaß. Die Statuen und Gebäude sind durch das Wasser stark verwittert und teilweise zerstört. Überreste abgestorbener Korallen und Wasserpflanzen, sowie Schichten von Dreck und Rost überziehen die komplette Oberfläche der Region und ersticken jegliches neues Leben, welches unter der Erde zu entstehen versucht. Sollte es dennoch ein Lebewesen nach Orr wagen, wird dieses schnell von den unzähligen Horden Auferstandener, welche ihrem Alt-Drachen Zhaitan dienen, getötet oder vertrieben. Aufgrund von Zhaitans Anwesenheit umringt ein düsterer Schleier die Region, sodass auch kaum Sonnenlicht auf die Ruinen herabfällt.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach dem letzten Erwachen der Alt-Drachen um das Jahr 10.000 V.E. nutzte Zhaitan die Gewässer unter Orr als Schlafplatz. Irgendwann in den folgenden Jahrtausenden kamen die Alten Götter nach Tyria und formten Orr zu einem prächtigen grünen Land. Schnell wurden die Götter auf eine große Quelle Magie aufmerksam, welche sie zu den Artesischen Gewässern zurückverfolgten. Auf der Quelle bauten sie eine große Stadt, die sie Arah nannten.

Im Jahr 205 V.E. kamen dann die Menschen nach Orr und fingen später, unter der Führung von König Doric an, das erste Königreich des nördlichen Kontinents zu gründen. Zeit verging und die Menschen fingen an Tyria für sich zu erobern. Sie gründeten die Königreiche Ascalon und Kryta, welche später noch häufig in kriegerische Konflikte untereinander verwickelt sein sollten. Im Jahr 0 n.E. verließen die Götter Tyria mit dem Exodus und ließen die Menschen und Orr zurück. Die Orrianer machten es sich daraufhin zu ihrer heiligen Aufgabe, die Stadt der Götter zu beschützen und zu bewahren, bis die Götter irgendwann zurückkehren würden.

Als die Götter Tyria verließen, versuchten die Bewohner von Orr, sich nicht in die politischen Probleme der anderen Königreiche einzumischen, sondern nur ihre Hauptstadt zu bewachen und dafür von den Göttern belohnt zu werden. Aufgrund der Gildenkonflikte, welche auch auf den Straßen von Arah ausgetragen wurden, war König Reza jedoch gezwungen, seine Armee zu mobilisieren, um die Konflikte zu beenden. Damit war Orr nun offiziell in den dritten und blutigsten Gildenkrieg involviert, welcher erst mit der Charr-Invasion im Jahr 1070 n.E. endete.

Ascalon wurde von den Charr im Großen Feuer verwüstet und die Hauptverteidigungslinie der Menschen damit durchbrochen. Die Charr marschierten von dort aus Richtung Kryta und Orr. Obwohl die Charr ein Jahr benötigten, um die Halbinsel Orr zu erreichen, wurde der größte Teil der geschwächten orrianischen Armee innerhalb von zwölf Stunden besiegt. Die Charr hatten Arah fast erreicht, als Wesir Khilbron, der Berater von König Reza, aus den Katakomben von Arah Verlorene Schriftrollen barg, in welchen er die letzte Hoffnung sah, das Königreich zu retten. Der Wesir wurde jedoch insgeheim durch Razakel, einen dämonischen Diener Abaddons dazu geleitet.

Der Zauber, den der Wesir wirkte, ist heute als "Die Verwüstung" bekannt. Eine große Druckwelle ging über das Land und hinterließ eine dunkle Wolke, die mehrere Wochen bestand. Erst danach war zu erkennen, dass das Land vollständig zerstört war. Die Halbinsel selber war in der Bucht der Sirenen versunken und hinterließ nur einzelne Inseln an der Oberfläche. Die einzigen Wesen, die noch existierten, waren die wandernden Toten, die nicht bemerkt hatten, dass sie gestorben waren, da es zu schnell ging. Der Wesir verwandelte sich in einen untoten Lich, welcher die Untoten befehligen konnte. Später zog er mit diesen nach Kryta um das Zepter von Orr zu bergen und die Flammensucher-Prophezeiungen zu erfüllen.

Die Bucht der Sirenen wurde nach diesem Ereignis in Meer des Leids umbenannt. Nur wenige segelten in den folgenden Jahren nach Orr, nur einzelne Korsaren aus Istan sollen die unbewachten Schätze Orrs teilweise geplündert haben.

Im Jahr 1219 n.E. erwachte Zhaitan unter den Ruinen von Orr. Er erhob das ehemalige Königreich aus dem Meer und erweckte seine eigene Armee Auferstandener. Durch die Auferstehung von Orr entstand eine Flutwelle, welche große Teile des südlichen Tyrias, unter anderem Löwenstein, überflutete. Die Korsaren und das restliche Leben, dass auf die verstreuten Inseln zurückkehrte wurde ausgelöscht und ein Teil von Zhaitans neuer Armee. Für über hundert Jahre regierte der Alt-Drache über Orr und die nahegelegenen Gewässer, wie die Straße von Malchor. Dadurch versperrte der Drache auch den Seeweg nach Cantha.

Erforschbare Gebiete[Bearbeiten]