Kodan

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Die Kodan sind ein intelligentes Volk, das aus der nördlichen Region Tyrias stammt. Sie ähneln den realen Eisbären, gehen allerdings aufrecht und werden bis zu drei Meter groß. Sie leben auf riesigen Eisbergen, die mit Segeln und Gebäuden bestückt sind, und sich so über das Meer bewegen können.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich lebten die Kodan nur in der nördlichen Polarregion. Doch aufgrund der begrenzten Ressourcen baute das Volk ihre Siedlungen auf großen Eisbergen um sich so auf dem Eismeer fortbewegen zu können.

Nachdem Jormag erwachte, änderte sich das Leben der Kodan. Sie wurden bis zu den nördlichen Zittergipfeln gedrängt. Dort verbündeten sie sich mit den Norn, da diese die selben Ziele verfolgten.

Durch die Geschichte einer Kodan-Schneeruferin kann man davon ausgehen, das die Kodan die Vorfahren der Norn sind. Es wird angedeutet, das während einer Hungersnot eine Gruppe Kodan gegen Süden zog und seitdem nicht mehr gesehen wurde.

Kultur[Bearbeiten]

Die Kodan leben in Stämmen auf den schwimmenden Eisfestungen. Sie leben in Frieden dort, wobei ein Streit zwischen einzelnen Individuen nicht ausgeschlossen ist. Das Wohl der Allgemeinheit wird allerdings über das Wohl des Einzelnen gestellt. Jeder arbeitet, um dem Stamm zu helfen, indem er Ressourcen teilt und anderen hilft.

Die Eisfestungen dienen gleichzeitig als Zufluchtsorte und als spirituelle Häfen. Im Inneren der Festung liegt ein Schrein für Koda und die Stimme des Stammes und der Stadt.

Religion[Bearbeiten]

Koda ist der Schöpfer der Welt und verdeutlicht die Wichtigkeit der Balance zwischen dem Handeln des Einzelnen im Einklang mit der Natur. Allerdings sind die Kodan kein pazifistisches Volk, sondern halten das Jagen und Töten für eine natürliche Lebensordnung, aber nur wenn dadurch das Gleichgewicht beibehalten wird.

Sie glauben an die Wiedergeburt. Jeder wird immer wieder in seinem eigenen Volk geboren. Einzige Ausnahme bilden diejenigen, die eine so große Erleuchtung und Weisheit erreicht haben, dass sie sich weiterentwickeln können. Dann wird derjenige als ein Wesen des nächst höheren Volkes wiedergeboren. Die Kodan selber sehen sich als das höchste Volk und die Einzigen, die das "Gleichgewicht" verstehen. Sie bezeichnen sich selbst als die Hüter dieses Gleichgewichtes und rechtfertigen daher auch ihr Handeln.

Die Stimme spricht mit Koda, indem sie ihre Seele mit den Nebeln verbindet um die Worte Kodas zu hören.

Regierung[Bearbeiten]

Die Kodan sind in Stämme aufgeteilt, die zwei Anführer haben. Die Stimme und die Klaue. Die Stimme ist der spirituelle Anführer des Stammes, der Mitteilungen von Koda weitergibt und die Klaue berät. Sie sind in der Lage das Gleichgewicht zwischen der heiligen Stätte und der Außenwelt zu spüren. Die Klaue ist der physikalische Anführer des Stammes, der für den Schutz der Eisfestung und der Stimme zuständig ist. Die Klaue führt die Worte der Stimme aus. Außer einer kleinen Gruppe von Schamanen ist die Klaue die einzige Person, die mit der Stimme spricht. Außerdem ist die Klaue für die Jäger und Krieger der Eisfestung verantwortlich. Keiner der beiden Anführer hat die Kraft, die Meinung des Anderen zu überstimmen.

Die Klaue und die Stimme werden meistens zur selben Zeit bestimmt und beenden ihre Herrschaftszeit gleichzeitig. Wenn einer von ihnen stirbt, ist es in der Tradition so, dass der andere zurücktritt.

Trivia[Bearbeiten]

  • Der Glaube der Kodan an die Wiedergeburt weist Parallelen zum Hinduismus und bedingt zum Buddhismus auf. Insbesondere die Abhängigkeit der Wiedergeburt von der Qualität der Handlungen im vorherigen Leben entspricht dem Karma.

Mitglieder[Bearbeiten]