Shiro Tagachi

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Shiro Tagachi war der persönliche Leibwächter und später auch der Mörder von Kaiser Angsiyan. Des Weiteren brachte Shiro die Pest über das Kaiserreich des Drachen. Er ist somit für zwei der größten und fatalsten Ereignisse der Geschichte Canthas verantwortlich.

Shiro Tagachi war Mitglied der kaiserlichen Garde und dort für seine Fähigkeiten als Assassine berüchtigt. Er war trotz seiner enormen Körpergröße einer der fähigsten Assassinen seiner Zeit, da er dadurch auch Elemente des Kriegers in seinen Kampfstil einfließen lassen konnte. Er galt als skrupellos seinen Feinden, aber genauso als loyal dem Kaiserreich gegenüber. Kaiser Angsiyan fiel das Talent schnell auf und so beförderte er Shiro schließlich zu seinem persönlichen Leibwächter.

Durch seine Taten machte er sich schnell einen Namen unter dem gemeinen Volk. Besonders fiel er wegen seiner Brutalität gegenüber Feinden des Kaiserreiches auf. Als Shiro im Jahr 858 NE einen Aufstand der Am-Fah niederschlug statuierte er ein Exempel. Er ließ die Überlebenden trotz Kapitulation wegen Verrats am Kaiserreich hinrichten und köpfte den Anführer der Revolte. Im Jahr 865 NE rettete er den Sohn des Kaisers vor einigen Rebellen, welche über das Himmelsministerium agierten. Vor den Augen des geretteten Jungen metzelte er die Entführer nieder und stellte die abgetrennten Köpfe dieser vor dem Gebäude des Ministeriums auf. Später war er aber auch ein elementarer Bestandteil der Friedensbemühungen mit den Luxon und den Kurzick.

Immer öfter traf Shiro auf eine Wahrsagerin, welche ihn zu verfolgen schien und lauter Ereignisse in seinem Leben prophezeite, die später tatsächlich eintrafen. Ein Beispiel dafür war seine Beförderung zur persönlichen Leibgarde des Kaisers. Im Jahr 872 NE prophezeite sie ihm schließlich seinen Tod. Während des Erntedankfestes würde er von Kaiser Angsiyan persönlich getötet werden. Shiro hielt dieses Szenario für absurd, jedoch bekam er die Worte der Wahrsagerin nicht mehr aus dem Kopf. Mit der Zeit kamen ihm immer mehr Zweifel auf, welche ihn verrückt werden ließen. Shiro wusste nicht, dass er von der Wahrsagerin manipuliert wurde. Sie war in Wirklichkeit ein Dämon, welcher im Auftrag Abaddons agierte.

Als der Zweifel und die Angst erst einmal in seinem Verstand gesät waren, waren sie nicht mehr zu stoppen. Am Tag des Erntedankfestes bemerkte Shiro ein merkwürdiges Verhalten seitens des Kaisers, welcher häufiger scheinbar spontan die eigentliche Planung des Festes umging und sich seltsamerweise nicht an gewisse Protokolle hielt. Angsiyan ließ Shiro sogar mit auf die Spitze des Erntetempels kommen, wo das kaiserliche Ritual stattfinden sollte. Shiro hielt dem Druck seines verwirrten Verstandes nicht mehr stand und exekutierte den Kaiser, kurz nachdem dieser sein Ritual begonnen hatte. Shiro absorbierte die Seele des Kaisers, mitsamt der Magie von Dwayna, welche durch das Ritual in den Kaiser dringen sollte. Eine der Ritualistinnen, welche beim Ernteritual assistierte, schaffte es zur Glocke des Tempels und alamierte die vor dem Tempel stationierte Garde, sowie die Luxon und Kurzick.

Durch seine neu gewonnene Energie schaffte Shiro es die meisten Gardisten zu töten, bis es zu einer Situation kam, in welcher die Oberhäupter der Luxon und Kurzick, Archemorus und St. Viktor, ihm gegenüber standen. Bevor Shiro die beiden töten konnte, gelang es der Assassinin Vizu in den Tempel zu gelangen und Shiro aus einem Hinterhalt heraus entscheidend zu verletzen. Archemorus und St. Viktor stürmten daraufhin auf den überraschten Shiro zu, welcher seinem Schicksal nicht mehr zu entkommen vermochte. Bei seinem Tod trat die in ihm gesammelte Magie aus seinem Körper, was zu einer fatalen Druckwelle führte, welcher auch als der Jadewind bekannt ist.

Das Orakel der Nebel wollte Shiro zur Bestrafung zu einem Gesandten machen, welcher die Seelen gerade Gestorbener in die Nebel geleitet. Shiro jedoch weigerte sich und verbrachte daher zweihundert Jahre rastlos an der Grenze zur Unterwelt. Irgendwann willigte er dann doch ein, seine Aufgabe als Gesandter wahrzunehmen. Er schaffte es die neue Position und die damit verbundene Macht zu nutzen, um sich im Geheimen eine eigene Armee aus Shiro'ken zu konstruieren. Auf der Suche nach einer Möglichkeit wieder die Sterblichkeit zu erlangen, ließ er die Pest auf Cantha los. Die Befallenen begannen Kaineng zu überschwemmen und Shiro nutzte das Chaos um unentdeckt Orte des Wissens nach Informationen zu seiner Reinkarnation zu durchsuchen. Er fand heraus, dass er dafür kaiserliches Blut benötige, weshalb er kurze Zeit später seine Shiro'ken-Armee nutzte, um den Raisu-Palast zu stürmen und Kaiser Kisu zu ermorden. Bevor ihm dies gelingen konnte, opferte sich der ältere Bruder des Kaisers, Meister Togo, was Shiro jedoch zur Vollendung des Rituals genügte.

Kurze Zeit nach dem Wiedererlangen seiner Sterblichkeit wurde er jedoch erneut von Mhenlo und einigen Schülern Togos besiegt. Die Gesandten sperrten ihn daraufhin ins Reich der Qual, wo er, so waren deren Absichten, keinen Schaden mehr anrichten konnte. Das Reich der Qual war jedoch längst unter der Kontrolle von Abaddon, welcher Shiro direkt als General in seine Armee aufnahm. Während der Ereignisse rund um die Finsternis wurde Shiro beim Tempel der Sechs Götter erneut besiegt.

Widergänger[Bearbeiten]

Als Widergänger ist es möglich, Shiro Tagachi mithilfe der Legendären Assassinenform aus den Nebeln zu beschwören. Man erhält dann folgende Möglichkeiten auf exklusive Dialoge:

Zufällig
Shiro: Was ist während meiner Abwesenheit aus meinem Reich geworden?
<Charaktername>: Man sagt, Cantha habe schon vor langer Zeit alle Nicht-Menschen rausgeworfen und seine Grenzen geschlossen. Nachdem Orr aufstieg, war es noch isolierter.
Zufällig
Shiro: Der Kaiser fürchtete meine große Macht. Ihr auch?
<Charaktername>: Sollte mir das etwa Angst machen? (Als Mensch)
Beim Einsatz von Verzauberte Dolche Icon.png Verzauberte Dolche
Shiro: Wir müssen aufstehen und weiterkämpfen!

Siehe auch[Bearbeiten]