Ebon-Vorhut

Aus Guild Wars 2 Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fehlende Informationen: Geschichte ab GW2
Banner der Vorhut

Die Ebon-Vorhut ist eine Organisation der Menschen mit ascalonischem Ursprung, deren Hauptaufgabe im Schutz der Ebonfalke-Festung besteht. Anführer der Vorhut ist Wade Samuelsson.

Innerhalb von Ebonfalke ist die Vorhut hauptsächlich mit dem Bekämpfen von Separatisten beschäftigt, welche sich gegen das Ebonfalke-Abkommen stellen. Zudem leitet die Vorhut das Gefängnis der Stadt. Neue Rekruten werden im Südosten der Festung ausgebildet.

Geschichte[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

Nachdem die von Prinz Rurik nach Kryta geführte Ascalon-Vorhut die Siedlung Ascalon errichtet hatte, schickte König Adelbern die Einheit in einem verzweifelten Versuch nach Norden, um hinter die feindlichen Linien zu gelangen. Das Kommando übergab Adelbern, nach dem Tod seines Sohnes, Hauptmann Langmar. Die Vorhut entdeckte irgendwann das Auge des Nordens, welches sie zu ihrem neuen Hauptquartier einrichtete. Von hier aus führten sie nun Überfälle auf die westlich gelegene Charr-Heimat aus, töteten Späher und befreiten Gefangene. Mit der Rettung immer mehr Gefangener, darunter auch Gwen, wuchs die Vorhut rasant und benannte sich schließlich in Ebon-Vorhut um. Zudem bildeten sich die Ebon-Falken, eine Elite-Einheit, die für riskante Operationen in feindlichen Territorium ausgebildet wurde.

Verwicklung in Konflikte[Bearbeiten]

1078 n.E. wurden Hauptmann Langmar und ihr Einsatztrupp in feindlichem Gebiet von Hierophant Brandseele gefangen genommen. Brandseele wollte die Menschen seinen neuen Göttern, den Zerstörern opfern, welche seit kurzem an der Oberfläche Tyrias erschienen sind. Gwen, welche sich mittlerweile mit Ogden Steinheiler und Vekk verbündet hatte, machte sich gemeinsam mit ihren neuen Gefährten auf die Suche nach Langmar, wobei sie auf Brandor Grimmflamm trafen, den die Flammen-Legion ebenfalls gefangen genommen hatte. Nachdem die Gruppe Brandors Gefährten vor deren Hinrichtung durch Flammenmeister Schlägelzahn bewahrten, half der Grimm-Trupp im Gegenzug bei der Befreiung Langmars. Gemeinsam konnten sie zudem den Hierophanten töten, was den Grundstein für die später folgende Charr-Rebellion legen sollte.

Die Ebon-Vorhut nahm danach am Kampf gegen die Zerstörer teil, sodass Primordus' Erwachen verschoben werden konnte.

1079 n.E. reiste Evennia zum Auge des Nordens, um die Vorhut um Unterstützung während des Krieges in Kryta zu bitten. Da im Kampf gegen die Charr kaum Einheiten zu entbehren waren, machten sich nur Langmar und die Ebon-Falken auf nach Kryta um Salma gegen den Weißen Mantel zu unterstützen. Die Falken übernahmen dabei hauptsächlich Aufgaben als Späher und Ausbilder für Rekruten. Kurz vor der Schlacht um Löwenstein wurden alle umliegenden Dörfer evakuiert, jedoch kam es in der Siedlung Ascalon zu Komplikationen, weswegen Langmar und Keiran Thackeray, der Anführer der Ebon-Falken, zurückblieben. Später stellte sich heraus, dass Langmar während dieses Vorhabens von den Charr getötet wurde.

Gründung von Ebonfalke[Bearbeiten]

Nachdem die Schlacht um Löwenstein gewonnen wurde und Gwen zur neuen Anführerin der Ebon-Vorhut ernannt wurde, verließ die Vorhut den Norden und kehrte zurück nach Stadt Ascalon, wo sie wie Helden empfangen wurden. Nur ein Jahr später, 1080 n.E. gab Adelbern der Vorhut den Befehl nach Süden, zur Grenze des Königreichs, zur Kristallwüste zu reisen um diese zu sichern. Adelbern befürchtete eine wachsende Gefahr aus der Wüste, die er zwar nicht begründen konnte, aber für ernst genug hielt, um die Vorhut dorthin zu entsenden. Viele Handwerker und andere Zivilisten begleiteten die Vorhut dabei und so zog die Karawane los gen Süden.

Die Reise erwies sich als wesentlich schwieriger als gedacht. Immer wieder wurde die Karawane von Charr überfallen, welche sonst nicht in den südlichen Landen Ascalons umherstreiften. Nachdem die Gruppe erste Verluste zu beklagen hatte, entschied sich Keiran zu Handeln und lehrte die Zivilisten im Umgang mit Waffen und im Stellen von Fallen. Die Überfälle der Charr flauten jedoch nicht ab, sondern nahmen in Frequenz und Intensität zu, sodass einzelne Mitglieder der Ebon-Falken zurückblieben um der Karawane mehr Zeit zu verschaffen. Die mächtige Mesmerin Koro Windweis schuf beispielsweise eine gigantische Illusion, in Form einer Armee, welche die Charr für längere Zeit aufhalten konnte. Als die Karawane schließlich eine alte Bergfestung am Hang der Flammenkamm-Berge erreichte, waren bereits viele Soldaten, darunter auch Koro, gefallen.

Die Menschen suchten nun Schutz in der Festung und begannen die Verteidigungsanlagen auszubauen. Nachdem sie einen Großangriff der Charr abwehren konnten, beschlossen die Menschen, sich hier niederzulassen und den Ort zu verteidigen. Aus der kleinen Bergfestung in der Nähe eines Steinbruchs, wurde so mit der Zeit die gigantische Ebonfalke-Festung.

Da Ebonfalke außerhalb des Wirkungsbereichs des Feindfeuers lag, gilt die Festung bis heute als letzte Bastion des ascalonischen Königreichs.

Mitglieder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Zugehörige Gegenstände