Ebonfalke-Abkommen

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Ich habe die Lage lange genug beobachtet, um zu wissen, dass beide Seiten diesen Frieden brauchen. Doch ich weiß auch, dass jeder Vertrag ein Machtspiel ist. Wer die richtige Kraft zur richtigen Zeit ausübt, der bestimmt die Spielregeln.

Asche-Legion-Repräsentantin

Das Ebonfalke-Abkommen (gelegentlich auch einfach Waffenstillstand, Friedensvertrag oder Friedensabkommen) ist das Resultat der Friedensbemühungen zwischen Königin Jennah vom Königreich Kryta und Smodur dem Unverzagten, Imperator der Eisen-Legion. Zudem sind auch Wade Samuelsson von der Ebon-Vorhut, sowie die Imperatoren der anderen Hoch-Legionen, Bangar Todbringer und Malice Schwertschatten und auch Almorra Seelenhüter von den Wachsamen am Abkommen beteiligt.

Der Vertrag besiegelt den Frieden zwischen den Menschen des ehemaligen Königreich Ascalon und den Charr. Den Menschen, welche zuvor nur noch die Ebonfalke-Festung als letzte Bastion hielten, wurden die Ländereien nördlich der Festung zugesichert, während die Charr die Klaue des Khan-Ur erhielten.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Mensch-Charr-Konflikt bestand bereits seit Jahrhunderten, und die Ebonfalke-Festung hielt als letzte Bastion des ehemaligen Königreichs der Menschen stand. Die Belagerung der Charr war erbittert und die Festung konnte nur aufgrund ihrer starken Mauern und der Tapferkeit der Ebon-Vorhut gehalten werden. Aufgrund der Bedrohung durch ascalonische Geister und die Flammen-Legion waren die Charr zudem zunehmend auf andere Konflikte konzentriert. Die Menschheit stand zu diesem Zeitpunkt vor noch schwereren Aufgaben. Das Königreich Kryta kämpfte im Zentauren-Krieg und hatte zunehmend mit Banditen zu tun, weshalb die Unterstützung ihrer Brüder in Ascalon weniger wurde.

Als Kralkatorrik im Jahr 1320 N.E. erwachte und gen Süden flog, wurde das Gebiet nordwestlich der Festung vom Drachenbrand verdorben. Plötzlich hatten die beiden Parteien mit einer weiteren Bedrohung durch die Gebrandmarkten zu kämpfen. Königin Jennah versuchte daher einen Vertrag auszuhandeln, welcher die Zwistigkeiten beilegen und es beiden Parteien ermöglichen sollte, sich anderen Bedrohungen zu widmen. Die Imperatoren Malice Schwertschatten von der Asche-Legion und Smodur der Unverzagte von der Eisen-Legion stimmten den Friedensverhandlungen zu. Bangar Todbringer von der Blut-Legion war grundsätzlich gegen ein Friedensabkommen, beugte sich allerdings dem Willen der anderen beiden Hoch-Legionen, um die Charr nicht untereinander zu schwächen.

Malice und General Almorra Seelenhüter von den Wachsamen ebneten den Weg für den Frieden, indem sie ein erstes Angebot erarbeiteten und Königin Jennah vorlegten. Die Charr wären bereit zu kooperieren, wenn die Hoch-Legionen im Gegenzug die Klaue des Khan-Ur zurückbekämen, ein Artefakt, welches während des Feindfeuers in Ascalon verschollen ging. Ein Suchtrupp schaffte es die Klaue 1324 N.E. zu bergen und schließlich wurde das Artefakt Smodur dem Unverzagten überreicht. Es wurde daraufhin ein Waffenstillstand unterzeichnet, welcher es beiden Parteien erlaubte, sich zurückzuziehen und die weiteren Verhandlungen auf der Gipfelspitze zu beginnen, welche die endgültigen Friedensbedingungen beinhalteten.

Nicht alle Menschen und Charr waren mit dem Frieden einverstanden. Zu lange hat der andauernde Krieg Groll und Rachegelüste gesät und so haben sich auf Seiten der Menschen eine Separatistengruppe und auf Seiten der Charr eine Abtrünnigenorganisation gebildet, welche mittels Propaganda gegen den Frieden vorgehen wollten. Später radikalisierten sich die beiden Gruppen schnell und erklärten jeden zum Feind, der für den Frieden war. Ajax Ambossbrand, Junges von Almorra Seelenhüter führte als Anführer der Abtrünnigen sogar einen Großangriff auf die Gipfelspitze an um Minister Duran, Botschafter Krytas, zu ermorden und die Tat dann Botschafter Stahlschroter von der Eisen-Legion zuzuschieben. Nur aufgrund der Bemühungen von Kriegsmeister Forgal Kernsson und den Wachsamen konnte das Attentat verhindert und Ajax getötet werden. Der Triumph über Ajax stärkte letztendlich die Entschlossenheit aller Parteien.

Trotz vieler weiterer Bemühungen der Separatisten und der Abtrünnigen das Abkommen zu verhindern, einigten sich die Parteien schließlich auf Frieden. Die Wachsamen hatten ebenfalls großes Interesse an dem Frieden, da sie sich erhofften dadurch neue Verbündete im Kampf gegen die Alt-Drachen gewinnen zu können. Der Frieden ist seither offiziell, allerdings besteht die Bedrohung durch die Separatisten und die Abtrünnigen weiter. Noch immer ertragen viele Menschen nicht, dass Charr, die ihre Vorfahren abschlachteten, nun frei in Ebonfalke herumwandern können. Auch viele Charr sympathisieren weiterhin mit den Abtrünnigen, da sie Frieden mit Schwäche gleichsetzen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Zugehörige Gegenstände