Schwefel-Einöde

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Schwefel-Einöde
Die Zerklüfteten Schluchten.jpg
Klassifikation
Kontinent
Elona
Karte
Schwefel-Einöde Karte.jpg
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Die Schwefel-Einöde, häufig auch Ödland genannt, ist eine trostlose Region im Norden Elonas. Es grenzt direkt an die Kristallwüste, wobei die Übergänge lange zeit fließend waren. Inzwischen bildet die Knochenwand eine genau definierte Grenze. Die Schwefel-Einöde ist an vielen Stellen von einem schwefeligen Dunst überzogen, welcher ein Überleben in der Region stark erschwert. Viele hohe Berge und tiefe Schluchten und Krater definieren zudem die Landschaft.

Seit Beginn von Palawa Jokos erneuter Regentschaft, ist die Schwefel-Einöde von vielen Untoten und Geistern bewohnt. Auch einige Elementare und Dschinn, welche den harschen Bedingungen standhalten können, durchstreifen die zerklüftete Landschaft. Während die höchsten Gipfel noch von einigen Harpyien bewohnt werden, graben sich Junundu unterhalb des Schwefels hindurch. An der Grenze zur Kristallwüste ist zudem ein Dorf entstanden.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Schwefel-Einöde war einst eine grüne lebendige Küstenregion des Kristallmeers, welche hauptsächlich von Vergessenen bevölkert wurde. Als es im Jahr 1 v.E. zum Krieg zwischen den Göttern kam, wurden in der Region viele Schlachten zwischen Vergessenen und Margonitern ausgetragen. Schließlich verlor Abaddon den Kampf und wurde von den anderen Göttern ins Reich der Qual verbannt. Die Verbannung fand beim Schlund der Qual statt, weswegen auch genau dort die Barriere zwischen dem Reich der Qual und Tyria stets am schwächsten war. Abaddons Verderbnis gelangte langsam, aber stetig nach Tyria. So bildete sich rund um den Schlund der Qual die Schwefel-Einöde in ihrer heutigen Form. Städte und Siedlungen, wie Morah, welche nach der Versiegelung Abaddons in der Einöde errichtet wurden, starben nach und nach aus.

Viele Jahre später zogen die Könige der Altehrwürdigen Dynastie durch die Einöde hindurch weiter nach Norden, wo sie das Grab der Altehrwürdigen Könige errichteten. Davor und danach wanderten lange Zeit keine Lebenden in der Einöde umher. Lediglich letzte Städte im Süden, an der Grenze zu Kourna, waren noch von Menschen bewohnt. Auch einige Zentauren-Stämme aus Kourna wagten sich noch ab und zu her. Die weitestgehend verlassene Region bot dementsprechend eine perfekte Möglichkeit für Palawa Joko, ungestört eine Armee von Untoten aufzubauen. Als Lich machte ihm der giftige Schwefel nichts aus und so arbeitete er viele Jahre lang an einem Plan, die umliegenden Regionen Elonas zu erobern. Im Jahr 757 n.E. errichtete er den Knochenpalast, hauptsächlich aus Zentauren-Knochen bestehend, um von dort aus über sein Heer zu regieren. Er ließ sich nun rund einhundert Jahre Zeit, bevor er im Jahr 860 n.E. nach Vaabi vorstieß, welches er recht schnell eroberte. Die Städte an der Grenze zu Kourna hatte er bereits eingenommen und auch Kourna drohte unter seine Herrschaft zu fallen.

Nachdem es dem Rebellen-Anführer Turai Ossa jedoch gelang, Palawa Joko auszuschalten und zu versiegeln, zogen sich seine Erweckten zurück ins Ödland. Turai Ossa, welcher nun den Titel Kriegsherr von Elona trug, sah sich nach seinem Triumph als der „Flammensucher“ aus der Flammensucher-Prophezeiung und so startete er die Große Pilgerreise, um in der Kristallwüste den Aufstieg zu vollziehen. Unzählige Elonier folgten ihrem Helden durch das Ödland, ein Großteil erreichte aber nicht einmal die Kristallwüste. Das Ödland war unerbittlich. Die harsche, trockene Umgebung, gepaart mit allerlei gefräßigen Tieren, forderte viele Opfer, deren Geister auch heute noch in den schwefeligen Sanddünen umherirren.

Im Jahr 1075 n.E. wurde Palawa Joko aus seinem Grab befreit und machte sich direkt auf ins Ödland, um seine versreuten Diener zu sammeln und Ressourcen für einen erneuten Angriff auf den elonischen Kontinent vorzubereiten. Im Jahr 1175 n.E. hatte er den Kontinent bereits vollständig zurückerobert. Unter seiner Regentschaft kam Leben in die Einöde. Die Giftigkeit des Schwefels nahm seit dem Tod Abaddons immer weiter ab. Zwar sind die Bedingungen immer noch extrem, jedoch wurden bereits vereinzelt Dörfer an den Grenzen zur Kristallwüste errichtet.

Erforschbare Gebiete[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]