Leseratte

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Leseratte
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Klassifikation

In "Der Aufstieg von Ebonfalke" erzählt Kimmes der Historiker in Tagebuchähnlicher Form die Geschichte zur Gründung der Festung Ebonfalke. Die einzelnen Kapitel sind "Die Gründung: I - XX" benannt, und liegen verstreut in Ebonfalke.

Erfolge[Bearbeiten]

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Lest die komplette Geschichte über die Gründung von Ebonfalke an einem Tag.
Zur leichteren Lektüre in zwanzig Bände aufgeteilt!
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Lösung[Bearbeiten]

Um den Erfolg Leseratte zu bekommen muss man die Bücher nicht komplett lesen, sondern man muss einen sehr kleinen Bereich um das Buch betreten, und diese anklicken. Es müssen alle Bücher am selben Tag gelesen werden um den Erfolg zu bekommen. Die Reihenfolge ist dabei egal. Für die Positionen siehe entweder die Einzelartikel oder die Gesamtkarte bei den Weblinks ganz unten.

Die Bücher[Bearbeiten]

Der Aufstieg von Ebonfalke

Band I: Rückruf der Truppen

Ein Bote aus Ascalon ist heute eingetroffen und hat zum ersten Mal, seit die Vorhut beauftragt wurde, die Charr-Offensive einzudämmen, Nachricht aus der Heimat gebracht. Die Taten der Vorhut kamen dem König zu Ohren.
Die Streitkräfte wurden zurückgerufen. Man spürt die Erleichterung der Einheit, auch wenn es niemand ausspricht. Ihr langer, harter Kampf neigt sich dem Ende zu.
Abseits der Streitkräfte - Hauptmann Gwen Thackeray wirkt besorgt, eine unausgesprochene Frage auf ihren Lippen. Ascalon ruft sie zurück, aber ist ihre Mission wirklich zu Ende, wo die Charr noch in der Nähe sind?
Die Truppen lassen einige wenige Soldaten zurück, die das Auge des Nordens beschützen sollen und brechen auf ins Dunkel der Nacht, um ihre Heimreise anzutreten. Der Hauptmann will die Charr nicht wissen lassen, dass wir den Norden so gut wie aufgegeben haben.

Band II: Rückkehr nach Ascalon

Der Empfang in der Ruinenstadt Ascalon war unbeschreiblich. Die Vorhut hat etwas erreicht, was die Truppen hier in Ascalon sich kaum zu erträumen gewagt hatten: die Charr im eigenen Land besiegen.
Die Rede König Adelberns, in der er die Verdienste von Hauptmann Gwen Thackeray und der Vorhut pries, rührte sowohl Zivilisten als auch Soldaten. Die Bemühungen der Vorhut schenken dem von Krieg gebeutelten Land Hoffnung.
Eine Woche ist vergangen, seit die Vorhut nach Ascalon zurückgekehrt ist und die Stadt feiert noch immer ihre Helden. Die Kinder Spielen Ebon-Vorhut und Charr.

Band III: Ein neuer Auftrag

König Adelbern hat die ganze Stadt zusammengerufen, um eine Ankündigung zu machen. Der Vorhut wurde befohlen, in voller Montur zu erscheinen. Die Einheit ist verunsichert, aber das dämpft nicht ihren Stolz.
Die Vorhut wird nach Süden geschickt, an den Rand der Kristallwüste, wo sich eine ernste Bedrohung formt. Ihre Aufgabe ist es, Festungen zu errichten, um eine Verteidigung gegen einen Gegner aufzubauen, vor dem der König warnt.
Hauptmann Thackeray nimmt den neuen Auftrag an, der ihr und der Vorhut übertragen wurde. Zivilisten wirken verwirrt und besorgt. Mit dieser neuen Bedrohung hat niemand gerechnet.

Band IV: Die Beweggründe des Königs

Heute hat ein Waffenschmied die Entscheidung des Königs, die Vorhut so schnell wieder einer neuen Bedrohung auszusetzen, in Frage gestellt. Daraufhin hat der König verfügt, dass er der Expedition beitreten solle - um dafür zu sorgen, dass die Vorhut gut bewaffnet ist.
Kurz darauf erhalten auch ein Bäcker, ein Lederer und ein Schneider samt ihrer Familie den Befehl, sich der Karawane anzuschließen. Handelt der König so, um die Vorhut zu unterstützen, oder um jede Opposition auszulöschen? Eine Frage, die ich nicht laut zu äußern wage.
Trotz allem bereitet sich die Ebon-Vorhut ohne sich zu beschweren und effizient wie immer darauf vor, erneut ihre Heimat zu verlassen.

Band V: Unerwartete Verstärkung

Der Tag, an dem die Vorhut zum zweiten Mal Ascalon verlässt, war ein Tag erfüllt von Trauer, aber auch von Stolz. Zivilisten säumten die Straße, um den Helden aus dem Norden ihre Aufwartung zu machen.
An den Toren der Stadt versammelten sich völlig unerwartet dutzende Zivilisten, um sich der Einheit Anzuschließen. Weitere Vorräte wurden gepackt, um sie versorgen zu können.
So viele willens sich der Vorhut anzuschließen und alles zurücklassen - wurden sie von ihrem Stolz auf die Einheit getrieben oder war es die Angst vor dem König?

Band VI: Die Reise beginnt

Die Vorhut marschierte nach Süden, aus Tagen wurden Wochen. Die Hinreise zog sich wegen der zusätzlichen Zivilisten und Handwerksleute in die Länge, aber niemand beschwerte sich.
Ich vermute, die Soldaten der Ebon-Vorhut sind froh, professionelle Köche und Waffenschmiede dabeizuhaben, die sich um Mahlzeiten und funktionierende Waffen kümmern.

Band VII: Verdächtige Entdeckung

Rigo Bolan, Teil der Ebon-Falken-Späheinheit von Leutnant Keiran Thackeray, hat heute Morgen ein Tier gefunden, das von Klauen oder Zähnen in Stücke gerissen wurde. Die Vorhut ist jetzt in allerhöchster Alarmbereitschaft.
Zivilisten wird nur gesagt, dass das Reisen in einer unbekannten Gegend Gefahren mit sich bringt und sie sich auf alles gefasst machen sollen. Ihnen wurde befohlen, nahe an der Karawane zu bleiben und sich nicht alleine von der Gruppe zu entfernen.
Es sind mehrere Tage vergangen, seit wir die zerfetzten Überreste eines Tieres gefunden haben. Am Horizont glaube ich, etwas Verschwommenes ausmachen zu können, das sich mit uns mitzubewegen scheint. Ist da draußen wirklich etwas oder macht mich die lange Reise schon paranoid?
Und viel wichtiger - falls da wirklich etwas ist, folgt es uns, oder folgen wir ihm? Das wird wohl die Zeit zeigen müssen.

Band VIII: Rückkehr des Feindes

Bei Morgenanbruch wurden unser größten Ängste Wirklichkeit. Ein Charr-Trupp brach aus dem Dickicht hervor und überfiel uns. Die Vorhut hat immer erwartet, dass sie einen Kampf gegen die Charr führen würde, aber nicht so weit im Süden.
Die Vorhut kannte die Schrecken des Kampfes gegen die Charr, die Zivilisten, die sie begleiteten, jedoch nicht. Viele haben in Panik die Karawane verlassen, um vor den schrecklichen Bestien zu fliehen.
Wir kämpften hart, um unsere Verteidigung aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die, die geflohen waren, zurück in den Schutz der Karawane zu holen.
Es gab Fragen, die mir keine Ruhe ließen. Was machten diese Charr hier? Sind sie nach dem fehlgeschlagenen Angriff auf Orr zurückgeblieben? Waren sie finstere Vorboten auf das, was noch kommen würde?

Band IX: Tod eines Helden

Korporal Dian Fermati folgte einem jungen Paar, das geflohen war. Leider fanden die Charr sie vor Ihm.
Dian wollte sie nicht ihrem sicheren Tod überlassen und stürzte sich in den Kampf, obwohl die Charr ihm zahlenmäßig weit überlegen waren. Allen Widrigkeiten zum Trotz schaffte er es, die Charr lange genug aufzuhalten, bis Verstärkung eintraf. Traurigerweise kostete es Dian sein Leben.
Dian starb an diesem Tag einen Heldentod. Wir waren an seiner Seite, als er die Welt verließ und in die Nebel ging, Auf seinen Lippen hatte er ein Lächeln, als er uns verließ, dabei half ihm auch sein letzter Wunsch - ein letzter Schluck Rum.

Band X: Nach dem Kampf

Die Handwerker haben Angst. Sie haben nicht erwartet, dass man uns unterwegs angreift. Vielleicht dachten sie, die Bedrohung im Süden sei nur ein Hirngespinst von König Adelbern? Oder wusste der König etwa wirklich, welches Grauen uns hier erwarten würde?
Hatten die Zivilisten das Große Feuer und das Leid, das es verursacht hatte, vergessen? Hatte die Rückkehr der Ebon-Vorhut ihnen ein trügerisches Gefühl der Sicherheit vermittelt? Meine Gedanken kreisten um diese Fragen, während wir weiter nach Süden zogen.
Gwen führt die Karawane weiterhin fest entschlossen an. Ihre Reden und ihr Zuspruch geben der Einheit etwas Zuversicht. Sie hat wirklich eine großartige Entwicklung durchgemacht, seit sie damals als Kind der Vorhut beigetreten ist. Sie ist Hauptmann Langmar zweifellos eine würdige Nachfolgerin.

Band XI: Die Reise geht weiter

Es ist mehr als eine Woche vergangen, seit wir zum ersten Mal auf die Charr getroffen sind. Sie greifen uns weiterhin an, aber in unregelmäßigen Abständen. Manchmal lassen sie uns einen ganzen Tag in Frieden, manchmal nur wenige Stunden.
Die Verteidigungsmaßnahmen fordern ihren Tribut, aber die Soldaten haben eine tapfere Front gebildet, um die anderen zu verteidigen.
Ein Angriff hat heute Morgen das Leben von zwei tapferen Vorhut-Soldaten gefordert. Wir hielten einen kurzen Gedenkgottesdienst ab und so verzögerte sich unsere Weiterreise nach Süden.

Band XII: Ein Ende in Sicht

Wir können endlich unser Ziel sehen - die Bergkette, die Ascalon von der Kristallwüste trennt. Dort wird unsere neue Heimat sein. Der Gedanke hebt unsere Laune.
Keiran schlägt vor, dass wir einen Berghang im Südwesten anvisieren und Hauptmann Gwen ist einverstanden. Von dort aus können wir den Pass erreichen, der in die Wüste führt, und dort unser Lager aufschlagen.
Die Reise wird gefährlich. Wir müssen eine Ebene passieren, auf der uns die Charr attackieren werden. Werden wir überleben? Das wissen nur die sechs.

Band XIII: Eine schicksalhafte Nacht

Es sollte die letzte Nacht in den Ebenen sein. Bei Einbruch der Dunkelheit startete der gewaltige Angriff. Das Heer mordlüsterner Charr schien kein Ende zu nehmen. Wenn einer fiel, nahmen gleich zwei oder drei seinen Platz ein.
Kurz bevor der Morgen dämmerte, gab Koro Windweis die Anweisung, sich zu den Hügeln durchzuschlagen. Lawrence Crafton und Rigo Bolan hielten Wache, während Koro die größte Illusion erschuf, die ich in meinem ganzen Leben je gesehen habe.
Eine geheimnisvolle Armee kam aus dem Norden. Die meisten Charr ließen von uns ab und griffen, getrieben von der Gier nach Blut, die Illusion an. Koros Trick verschaffte uns die Zeit, die wir brauchten, um uns für den nächsten Angriff vorzubereiten.

Band XIV: Die Ankunft

Gwen und Keiran führten uns zum Bergpass, während Nola Sheppard eine Gruppe anführte, die unsere Flanke verteidigen sollte. Die Schlacht wütete vor uns und aus Sekunden wurden Minuten, aus Minuten wurden Stunden.
Auf einer Lichtung am Berg entdeckten wir eine alte, verlassene Bergarbeitersiedlung. Die Bewohner waren schon lange fort, aber ihr Hab und Gut half uns beim Kampf gegen die Charr.
Unsere Zivilisten waren nicht länger gewillt, tatenlos zuzusehen und nahmen Waffen, die sie gefunden hatten, an sich und bauten Barrikaden, um gegen zukünftige Charr-Angriffe gewappnet zu sein. Keiran verbrachte den Tag damit, sie zu lehren, wie man Fallen baut und sie stellten hunderte davon auf dem Hang vor der Siedlung auf.

Band XV: Die Seele der Falken fällt

Im Morgengrauen näherte sich Koro dem Lager. Von ihren beiden Verteidigern keine Spur. Ihr Gang verlangsamte sich und sie taumelte. Blut tropfete von ihrem Gesicht und, da sie nichts mehr sehen konnte, stolperte sie über einen Stein. Sie ist vor unserem provisorischen Lager gefallen.
Koro hatte ihre eigene Lebensenergie angezapft, um uns zu retten. Keiran hielt sie in ihren letzten Atemzügen in seinen Armen. Sie erinnerte ihn an das letzte Mal, als sie so eine Illusion geschaffen hatte, um ihre Einheit zu retten, vor vielen Jahren.
Ihre letzten Worte stärkten unseren Willen, zu überleben. Sie war wirklich die Seele der Falken und die Vorhut würde nicht zulassen, dass ihr Tod umsonst war.

Band XVI: Die Zukunft

Gwen sprach den Überlebenden erneut Mut zu und erzählte von einem besseren Morgen. Die Charr fürchteten die Ebon-Vorhut im Norden und sie würden sie gleichsam im Süden fürchten.
Die Sorge, die sie in den Augen ihrer Leute sah, wich der Hoffnung. Die Ebon-Vorhut würde das Volk nicht mehr beschützen müssen. Es würde vereint an ihrer Seite stehen, um gemeinsam eine bessere Zukunft zu schaffen.

Band XVII: Der letzte Ansturm

Genau wie Koro es vorausgesagt hatte, kehrten die Charr zurück, rasend darüber, dass sie in einen Kampf gegen eine Armee gelockt worden waren, die es nie gegeben hatte. Doch wir hatten die Kostbare Zeit, die sie uns verschafft hatte, nicht verschwendet. Wir erwarteten sie bereits.
Vor Kummer geblendet beschwor Nola plötzlich eine Armee von Untoten aus den Tiefen der Erde, eine Armee, die aus früheren Bewohnern der Siedlung bestand, Ihre Streitmächte bildeten einen Wall, an denen die anstürmenden Wellen der Charr brandeten.
Ohne Keirans Befehl zum Rückzug Beachtung zu schenken, marschierte sie vor unsere Frontlinien. Der Leutnant sprang über die Barrikaden, im verzweifelten Versuch, sie zu erreichen, bevor die Charr es würden.
Zur allgemeinen Überraschung holte er mit der Faust aus und schlug sie bewusstlos. Dann hob er sie hoch und eilte mit ihrem reglosen Körper in den Armen zurück in unsere Verteidigungslinien.

Band XVIII: Überleben

Die Schlacht dauerte Stunden, und wir erlitten viele Verluste. Doch vor jedem gefallenen Menschen lag ein Dutzend Charr tot im Staub. An diesen [sic] Tag haben wir ein für allemal beschlossen, wer wir sind.
Als die Schlacht endlich vorüber war, Zählten wir die Toten. Der Bäcker und sein Sohn, die an der Front zu den Waffen gegriffen hatten, gehörten zu den armen Seelen, die den Sonnenaufgang nie mehr sehen würden.
Die Charr hatten sich vorerst zurückgezogen. Noch immer sehen wir sie am Horizont ungeduldig auf und ab schleichen und lauern. Hauptman Gwen hat die Grenze gezogen, und wir werden keinen Zentimeter von diesem Platz abrücken. Doch im Gegensatz zum letzten Mal werden wir für sie bereit sein. Sie werden bezahlen.
Der Steinbruch, der an das Minenarbeiterdorf anschließt, soll tief und ergiebig sein, so berichtete es und zumindest einer der Handwerker. Er und ein paar andere bereiten sich bereits darauf vor, Steine zur befestigung des Dorfes zu besorgen.

Band XIX: Eingraben

Gefreiter Casey Carpenter hat sich den Arbeitern im Steinbruch angeschlossen. Gemeinsam schleppen sie gewaltige Steine herbei, um unsere provisorische Barrikade an der Front zu ersetzen. So legten sie den Grundstein für ein massives Tor, das einst hier stehen sollte.
Andere Soldaten der Vorhut haben ihre Waffen vorerst abgelegt, um die Bürger bei der Verstärkung unserer Position zu unterstützen. Langsam nimmt unsere Verteidigung Form an.
Wir haben viele Verluste erlitten, doch jetzt waren wir alle im Schmelztiegel der Schlacht gehärtet. Wir kämpften gemeinsam für eine einzige Sache.

Band XX: Wir sind zuhause

Gwen dankt jedem Einzelnen der erschöpften Überlebenden für seinen unermüdlichen Einsatz. Sie beginnt, Soldaten wie Bürger in Gruppen einzuteilen, die gemeinsam unsere Zuflucht hier in diesem Gebirgspass errichten sollen.
In keinem Gesicht kann man mehr Unsicherheit lesen. Stattdessen sind alle von einer wilden Entschlossenheit ergriffen. Die Leute haben ihre Ängste zurückgelassen und wagen nun mit vereintem Geist den Schritt nach vorne.

Hauptmann Gwen Thackeray sagt uns, dass wir endlich zu Hause sind und wir können es auch endlich glauben. Niemals werden wir unserem Zuhause, unserem Ebonfalke, entfliehen. Kommt nur, Charr, und tretet uns auf dem Schlachtfeld entgegen, doch wir werden keinen Schritt von diesem Ort weichen. Die endgültige Grenze wurde gezogen.

Kimmes, der Historiker

Weblinks[Bearbeiten]